WALLDORF INDUSTRIE

770 erstmals erwähnt und 1901 zur Stadt erklärt, entwickelte sich Walldorf zu einem blühenden Gemeinwesen. Erst bescherten der Wald, aber auch Hopfen, Tabak und Spargel den Wohlstand. Heute entwickelt sich Walldorf immer mehr zu einem Technologiezentrum, namhafte Firmen tragen den Namen der Stadt in alle Welt. Es seien hier nur stellvertretend die zwei größten genannt.

Das große Industriegebiet im Süden und das Gewerbegebiet im Westen beherbergen neben vielen Großunternehmen wie dem Software-Hersteller SAP, den Heidelberger Druckmaschinen oder dem Einrichtungshaus Ikea, auch zahlreiche mittelständische und kleinere Betriebe.

Werksgelände Heidelberger Druckmaschinen
SAP-Gebäude und B 39

Hier ist die Fertigung und Montage der Druckmaschinen zuhause. In diesem Werk arbeiten ca. 6000 Mitarbeiter.
Das Werksgelände liegt zum Teil auf Walldorfer- u. Wieslocher Gemarkung. Die rote Linie zeigt die Grenze.

SAP Gebäude bilden den westlichen Teil des Industriegebietes von Walldorf.

Die B 39 ist nach Süden verlegt,
wie auf dem Bild als breiter Bogen zu erkennen ist. Die Stadt Walldorf (links) hat damit eine Möglichkeit sich nach Süden auszudehnen, neue Wohngebiete zu erschließen und damit dem Industriegebiet (rechts) näher zu kommen.Zwischen alter und neuer B39 soll Walldorf-Süd, ein neues Wohngebiet mit ca. 1000 Wohneinheiten für rund 3000 Bewohner entstehen.

Die 3,18 km lange 4-spurige Neubaustrecke, die zugleich Walldorfs Südumgehung ist, wurde in einer Bauzeit von ca. zweieinhalb Jahren erstellt.

In der Zeit wurde eine neue Autobahnbrücke über die A 5, und 3 Brücken sowie 2 Unterführungen für ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger gebaut.

Für den Verkehr freigegeben ist sie am 19.September 2003. Von den insgesamt 23 Millionen € Baukosten hat die Stadt 15 Millionen getragen.